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SHAC - Erstes Rennen auf Westhill
SHAC 
Letztes Wochenende war es endlich so weit: Nach einer spannenden und langen Vor-Qualifikationsphase ging es endlich los mit dem ersten Rennen im Sommer-Heat-Amateur-Cup (SHAC)! Für das Factory Phantom Racing Team waren FPR | Pio (C.Piotrowski) und der in letzter Sekunde nachgerückte FPR | Tob (T.Kopp) am Start. Die ebenfalls qualifizierten Fahrer FPR | Lord Blaster und FPR | Chris mussten leider aus privaten Gründen absagen. Was sie damit verpassen war wohl kaum jemand vorher klar…
 
Fahrer-Briefing; 18.30 Uhr: Alle Fahrer haben sich für das Briefing der Rennleitung versammelt und lauschen angespannt den Erläuterungen von Mika Radmer. Letzte Instruktionen, volle Konzentration, flaues Magengefühl bei dem ein oder anderen Fahrer. Schließlich wird der SHAC-Cup live bei www.gamers-tv.com übertragen und gleich geht los! Mit Stream und Chatbox haben es sich mittlerweile einige FPR Fahrer vor ihren PC´s gemütlich gemacht.
Qualifying; 19:00 Uhr: Pünktlich starten die 30 Teilnehmer in ein halbstündiges Qualifikationstraining. Was die Fahrer an dieser Stelle nicht wissen, die Live-Übertragung ist verspätet und steigt erst 19:10 Uhr ein. Damit sehen die Zuschauer nur noch die letzten, aber mit Abstand spannendsten 5 Minuten. Ziel aller Fahrer ist die Top 10, denn nur die berechtigt zur Teilnahme an der anschließenden Super-Pole. Die beiden FPR-Fahrer waren hierbei leider nicht mit von der Partie.
Super-Pole; 19:15 Uhr: Die schnellsten zehn Fahrer stehen fest und müssen jetzt einer One-Lap-Qualy ihr Können unter Beweis stellen. Der erste Teilnehmer ist dem Druck nicht gewachsen, er hat vergessen zu tanken und rollt schon in der Aufwärmrunde auf der Gegengraden aus! Die Moderatoren sind entsetzt und amüsiert zugleich. Die restlichen Fahrer geben sich allerdings kaum eine Blöße und beziehen ihre Positionen.
Sprint-Rennen, 19:45 Uhr: Mit etwas Verspätung startet endlich das 20 Runden lange Sprint-Rennen. Die Startphase kommt nicht ohne Kollisionen aus und so kommt es wie es kommen musste: Ein XRR steckt im Kies fest. Das Safety-Car geht sofort auf die Strecke und das Feld reiht sich brav dahinter ein. Einige nutzen die Möglichkeit um die bei Start-Kollisionen entstandene Schäden reparieren zu lassen. Andere wieder rum verursachen durch die Nichteinhaltung des Mindestabstands Auffahrunfälle, die teilweise eine ganze Reihe unbeteiligter Fahrer mitziehen. Von alledem unbeeindruckt versucht derweil das Service-Car den XRR wieder aus dem Kiesbett zu befreien, was schlussendlich auch gelingen soll. Das Safety-Car kommt wieder rein, das Rennen wird neu gestartet und bleibt bis um Sieg von J.Brehme von weiteren Zwischenfällen verschont.
Main-Rennen; 20:30 Uhr: Es geht weiter, diesmal stehen 60 Runden auf dem Programm. Die Top 10 des Sprint-Rennens werden umgedreht, die Wagen aufgetankt und los geht’s! Die Start-Phase klappt diesmal relativ problemlos, leider wird aber der FPR Fahrer C.Piotrowski völlig unverschuldet abgeschossen und fällt dadurch weit zurück. Mehr Glück hat T.Kopp der sich kontinuierlich von seinem 14ten Startplatz bis unter die Top 10 vorarbeiten kann. Ab der 20zigsten Runde geht ein Fahrer nach dem Anderen in die Box, tankt und zieht neue Reifen auf. Wirklich alle Fahrer? Nein, zwei Fahrer bleiben einfach auf der Strecke.
Halbzeit; 21:30 Uhr: Vom Tank war es theoretisch möglich mit einem Pflicht-Stop durchzufahren, aber es hat wohl kaum jemand damit gerechnet dass die Reifen eine halbe Renndistanz durchhalten könnten. T.Kopp und S.Schäfermeier haben es probiert! Tob kommt in Runde 29 an die Box, Verwunderung beim Publikum, jetzt hat er schließlich noch 31 Runden für den zweiten Stint vor sich. Ach denkt man sich im FPR-Lager, wird schon gut gehen! S.Schäfermeier will eine Runde später pitten und dann ENTSETZEN: Reifenplatzer auf den letzten Metern! Er kann sich aber sicher in die Box retten und weiter geht’s. Im weiteren Rennverlauf bestimmen einige spektakuläre Überholmanöver, dramatische Unfälle und diverse Führungswechsel das Bild. Zeitweise sind die Top 4 innerhalb von 2 Sekunden. Aber über alle dem schwebt das Zittern des FPR-Teams um ihren Fahrer und ob er es wohl mit einem Stop durchschafft.
Es wird schnell klar, dass der Vorteil der Ein-Stop-Strategie riesig ist und sich dadurch mit S.Schäfermeier und T.Kopp zwei potentielle Podium-Anwärter durchs Feld kämpfen. Wenn sie es denn schaffen. Gegen Ende des Rennens fährt S.Schäfermeier in Führung liegend und Kopp auf Platz 3. Aber halten die Reifen? 
Vor dem Stream sitzen ALDI, Yankman, Lord Blaster, Chris und Smokey und können kaum noch atmen vor Anspannung. Ob es den Fahrern auch so geht? Ist Tob das Risiko bewusst? Derweil gerät S.Schäfermeier unter Druck vom einzig verbliebenen FZR-Fahrer A.Leicht, der Runde für Runde aufholt und jetzt im Heck von S.Schäfermeier hängt. 3 Runden, 2 Runden, letzte Runde. Die ersten Kurven Kopf an Kopf. Ein letztes mal durch die Schikane. Die Gegengrade runter. Abbremsen und Vollgas aus dem „S“ beschleunigen. Kopf an Kopf. Anbremsen auf die letzte lange, so wichtige Links-Kurve. Baff. 
Showdown; 22:30 Uhr: Mika schreit ins Mikro: REIFENPLATZER, MEIN GOTT REIFENPLATZER! S.Schäfermeier hat es in der letzten Kurve von 60 Runden tatsächlich noch erwischt. A.Leicht gewinnt und S.Schäfermeier kann sich als zweiter ins Ziel schleppen. Wo ist Tob geblieben? Die Serveranzeige lässt einen fürchterliches ahnen. Er fällt vom 3ten Platz für Platz zurück. Seine Reifen haben auch nicht durchgehalten, aber er muss noch eine halbe Runde zu Ende fahren, verliert wahnsinnig viel Zeit. Am Ende kommt er auf Platz 13 ins Ziel. 
Pio hat sich von all dem fast unbeachtet vom zeitweise letzten auf den 17 Platz vorgearbeitet. 
Objektiv betrachtet ein super Ergebnis, besonders in Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit für Tob. Aber Rennen sind nicht objektiv. Die Zuschauer wissen es, Tob weiß es: Es ist verbockt! Es wäre ein Podium drin gewesen, es hat nicht gereicht. Niemand kann ihn jetzt trösten. Ein Fahrer kann ein einsamer Held sein. 
Aber FPR wäre nicht FPR, wenn wir beim nächsten Mal nicht wieder angreifen würden! Es geht nach Aston National und vielleicht ist Lord Blaster diesmal wieder mit von der Partie. 
 
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